Monday, May 7, 2007

Kangaroo Island




Regen, Regen und nochmals Regen! Irgendwann sind wir das warten auf die Sonne leid und machen uns mit Regenausrüstung bewaffnet auf den Weg. Die Insel ist die drittgrösste Australiens (155 Km lang und 55 Km breit), da müssen wir Vollgas geben, damit wir auch nur einen Teil sehen können. Gegen Mittag gibt es ein paar Wolkenlücken und wir machen uns auf eine Leuchtturm Führung am Cape Borda. Etwas später freuen wir uns über ein paar zaghafte Sonnenstrahlen und versuchen schnell ein paar Fotos bei den Remarkable Rocks zu schiessen. Alles ist genau geplant: Auto parkieren, zu den Felsen eilen, Kameras auspacken und positionieren. Felix fotografiert rechts, Franziska links. Die Aufhellung dauert gerade einmal ein paar Minuten, dann zieht bereits die nächste Regenfront vorbei….


Sunday, May 6, 2007

Kangaroo Island




Leider haben wir auch heute kein Wetterglück (wie seit Beginn unserer Reise in Australien). Die Sonne versteckt sich hinter dicken Wolken. Wir fahren über die Little Sahara und Kelly Caves (Tropfsteinhöhlen) in den Finders Chase Nationalpark wo wir die Remarkable Rocks bestaunen. Am Abend, nach einem gemütlichen Candle Light Dinner, unterhalten uns in der Lodge die Wallabys und die Possums. Die flinken Possums können einfach nicht stillsitzen und Felix versucht mitzuhalten um das eine oder andere Foto zu schiessen.


Saturday, May 5, 2007

Barossa Valley - Adelaide - Kangaroo Island




Vom Barossa Valley geht es in einer kurzen Fahrt nach Adelaide, wo wir als erstes unseren Camper gegen einen Geländewagen (Traktor gegen Traktor) tauschen.

Nach der Stadtbesichtigung von Adelaide fahren wir gegen Süden Richtung Cape Jervois und Kangaroo Island. Mit der letzten Fähre setzen wir bei unruhiger See nach Penneshaw über. Franziska ist froh, dass die Überfahrt nur 45 Minuten dauert. Nach Einbruch der Dunkelheit kommen auf Kangaroo Island die kleinen Pinguine (Fairy Pinguin) an Land. Sie verbringen fast den ganzen Tag im Meer auf Futtersuche bevor sie am Abend in ihre Nester zurückkehren. Das laute Geschnatter ist schon von weitem zu hören. Auch Pinguine pflegen ein inniges Sozialleben und die Kommunikation vor dem „Zubettgehen“ gehört zum festen Ritual.

Friday, May 4, 2007

Grampians NP – Barossa Valley


Kein Weg ist zu weit ins Barossa Valley! Felix steuert unseren Camper mit Volldampf ins bekannte Weinanbaugebiet von Australien, nach 500 Km haben wir unser Tagesziel erreicht. Auf den über 50 Weingütern werden vorzügliche Weine erzeugt. Zu den bekanntesten Keltereien gehören Penfold’s, Yalumba und Peter Lehmann. Wir besuchen zwei Weingüter und freuen uns über die edlen Tropfen. Leider werden im Barossa Valley nur noch selten Führungen durch den Rebberg und den Weinkeller angeboten. Franziska hat mehr erwartet und ist etwas enttäuscht. Die Landschaft, die Weingüter und das ganze Ambiente kann nicht mit dem Nappa Valley in den USA mithalten. Die Weine hingegen sind spitze. Prosit!!!

Thursday, May 3, 2007

Grampians Nationalpark



Es regnet wieder mal Bindfaeden. An Wandern oder Fotografieren ist zur Zeit nicht zu denken. Wer zum Teufel hat gesagt in Australien scheint immer die Sonne. Das Wetter hier ist echt frustrierend. Felix setzt Australien schon bald auf seine, never again, Reiseliste.
Sorry, no pics today.

Nachtrag: am späten Nachmittag erwischen wir dann doch noch die eine oder andere Wolkenlücke und können uns einen kleinen Eindruck verschaffen. Bei gutem Wetter kann man hier herrliche Wanderungen, Panoramastrassen, Wasserfälle und eine reiche Fauna und Flora geniessen. Wir marschieren zu einem der Wasserfälle und machen Fotojagd auf eine Herde Kängurus. 47% Vegetation der Parkfläche wurden bei einem grossen Buschfeuer im Januar 2006 zerstört. In den letzten 15 Monaten hat sich die Natur gut erholt und es spriesst überall grün (kein Wunder bei dem vielen Regen). Ein paar letzte Fotos bevor die nächste Regenfront eintrifft….

Wednesday, May 2, 2007

Petersborough in den Grampians Nationalpark




In der Nacht fegen Sturmböen über die Küste und es regnet immer wieder. Nach mehreren Monaten Trockenheit und Wassermangel freuen sich alle über den Regen – ausser UNS! Unglaublich, aber in 6 Wochen New Zealand hatten wir nicht soviel Regen wie in den ersten Tagen Australien. Via Port Fairy fahren wir in den Grampians Nationalpark. Bereits aus der Ferne beeindruckt die zerklüftete Felsenlandschaft aus rotem Sandstein.


Tuesday, May 1, 2007

Great Ocean Road







Frühaufsteher (wir auch) werden heute mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt. Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg. Entlang dieser Küstenstrasse gibt es unzählige Aussichtspunkte und Fotosujets. Die einzigartige wilde Landschaft fasziniert und wir vergessen die Zeit. Nach einem späten Lunch um 16.00 fahren wir weiter bis Petersborough zum nächsten Campingplatz und erwischen in der Bucht der Märtyrer gerade noch den Sonnenuntergang. Nach einem feinen Znacht fallen wir um 9.30 total erschöpft in die Federn!